Produktvorstellungen

Soccer-Tore und Bolzplatztore: Die richtige Wahl für öffentliche Anlagen

Bolzplätze und Soccer-Anlagen sind aus dem öffentlichen Freizeitangebot in Österreichs Gemeinden nicht mehr wegzudenken. Doch die Anforderungen an Tore für diese Anlagen unterscheiden sich erheblich von denen auf Vereinssportplätzen: Vandalismusresistenz, Dauerbetrieb und minimaler Wartungsaufwand stehen hier an erster Stelle.

Was unterscheidet Bolzplatztore von Vereinstoren?

Vereinstore sind auf definierten Spielbetrieb mit Aufsicht ausgelegt. Bolzplatztore müssen dem ganzjährigen, unkontrollierten Einsatz ohne Aufsicht standhalten:

  • Höhere mechanische Belastung: Klettern, Hängen, Vandalismusversuche
  • Daueraufstellung: Das Tor bleibt ganzjährig stehen – Winter, Regen, UV-Strahlung
  • Kein regelmäßiger Aufbau/Abbau: Keine klappbaren oder verschraubten Konstruktionen
  • Keine planmäßige Pflege: Wartungsintervalle sind länger oder unregelmäßiger

Materialwahl: Stahl oder Aluminium?

Für Soccer- und Bolzplatztore im öffentlichen Bereich empfiehlt sich in der Regel feuerverzinkter oder pulverbeschichteter Stahl in starker Wandstärke. Stahl ist widerstandsfähiger gegen mechanische Einwirkung (Hammerschläge, Klettern) als Aluminium. Wichtig ist ein hochwertiger Korrosionsschutz – Feuerverzinkung ist hier der Standard.

Aluminium kommt im öffentlichen Bereich dann zum Einsatz, wenn Gewicht eine Rolle spielt oder die ästhetische Optik wichtiger ist (etwa in Schulhöfen oder Stadtparks). Die Wandstärke sollte für Bolzplatzeinsatz mindestens 4 mm betragen.

Normgerechte Verankerung für öffentliche Tore

Bei öffentlichen Anlagen ist die Bodenhülsenmontage Pflicht – das Tor darf bei unbeaufsichtigtem Betrieb unter keinen Umständen umkippen können. Die DIN EN 748 ist verpflichtend; bei öffentlichen Trägern prüfen Behörden bei Unfällen, ob die Norm eingehalten wurde.

Zusätzlich empfiehlt sich die regelmäßige Prüfung durch einen Fachbetrieb – auch wenn der Bolzplatz „nur“ von Kindern genutzt wird: Die Haftungsfrage ist dieselbe wie bei Vereinssport.

Tornetzwahl für Bolzplätze

Tornetze auf Bolzplätzen sind stärker beansprucht als auf Vereinsplätzen. Empfehlungen:

  • Material: Polyethylen (PE) oder besser Polyamid (PA) – höhere Reißfestigkeit
  • Fadenstärke: Mindestens 4 mm, besser 5–6 mm für Bolzplatzeinsatz
  • Maschenweite: 80–100 mm (verhindert das Einklemmen von Fingern)
  • Befestigung: Mit Netzhaken oder Schnüren am Torrahmen befestigen, keine losen Enden

In unserem Shop finden Sie passende Tornetze für alle Torgrößen – auch für den Bolzplatzeinsatz.

Soccer-Tore für die Anlage: Unsere Empfehlungen

Soccer-Tore für öffentliche Anlagen sind in der Regel 5 × 2 m oder 3 × 2 m groß, vollverschweißt aus Stahl, pulverbeschichtet oder feuerverzinkt. In unserem Sortiment an Soccer- und Bolzplatztoren finden Sie Modelle für jede Anlagengröße und jeden Einsatzbereich.

Planung und Förderungen für öffentliche Sportanlagen

Gemeinden, die einen Bolzplatz neu anlegen oder sanieren, können in Österreich häufig Förderungen der Länder oder des Bundes für Sportinfrastruktur beantragen. Sprechen Sie mit Ihrer Gemeindeverwaltung oder dem zuständigen Landesverband. Baldi Sport unterstützt Sie mit professioneller Beratung und einer vollständigen Ausstattung aus einer Hand – von den Toren über Stoppnetze bis zur Platzmarkierung.